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Wieder mal in Sofia: Vitosha, Kebapche und alte Freunde

  • 6. Mai 2019

Seit vielen hundert Jahren, und sogar in der heutigen Zeit, ist der Balkan ein sehr „verschmolzenes“ geographisches Gebiet, in dem sich die Einwohner über natürliche Grenzen (wie Berge oder große Flüsse) sowie politische Grenzen bewegt haben, wobei die letzteren in heutigen Zeiten schwer durchzusetzen sind.

Die Gründe für die Bewegung sind vielfältig und reichen von Traditionen wie Schafzucht bis hin zum Handel und der osmanischen Expansion nach Europa. Diese Bewegung ermöglichte den kulturellen Austausch – und obwohl sowohl die Rumänen als auch die Bulgaren ihre kulturelle Identität bewahrten, haben sie viele Gemeinsamkeiten. Wenn wir in Bulgarien die Donau überqueren, gibt es keine auffälligen Unterschiede in der Landschaft, oder wie Dörfer und Städte aussehen. Die Küche ist ähnlich und umfaßt Gerichte, die man nur in dieser Gegend findet, wie Sauermilch, Kebapche und Coliva. Es gibt sogar einen Streit über Kebapche, bei dem sowohl die Rumänen als auch die Bulgaren (und einige andere Nationen auf dem Balkan) behaupten, sie hätten dieses Gericht erfunden.  Ein weiterer Beweis für die Verschmelzung der Charaktere der Region.

Die Sprachen unterscheiden sich deshalb, weil sich die beiden Völker sich an verschiedenen Orten befanden, als sich ihre Sprachen bildeten. Trotzdem haben viele grundlegende Worte über Landwirtschaft und Vieh zum Beispiel eine ähnliche Aussprache. Die Alphabete sind aus politischen und religiösen Gründen unterschiedlich: Nachdem sich die katholische und die orthodoxe Kirche getrennt hatten, beschloß ein byzantinischer Kaiser, ein anderes Alphabet zu erstellen.  Alle religiösen Bücher mußten dann mit diesem Alphabet geschrieben werden, um den Einfluß des anderen Christentums zu reduzieren Kirche. So entstand das kyrillische Alphabet.

Nun genug mit der Geschichtsstunde! Der Punkt, den ich zu versuche zu machen ist, daß, wenn wir nach Bulgarien reisen – Veliko Tarnovo, Balchik oder Bansko – fühlt es sich  nicht viel anders an als zu Hause.

Ende April am Fuße des Vitosha Gebirges in Sofia zu sein, war auch keine Ausnahme. Außerdem hatten wir die Chance alte Freunde die wir bei früheren PCB Events kennengelernt hatten wiederzusehen – und neue Leute kennenzulernen. Gemeinsam mit meinen Mentor Kollegen berichteten wir über die Highlights und die neuesten Nachrichten zu PADS Professional – der nächsten Generation von PADS und HyperLynx – unserer benutzerfreundlichen PCB Validierungsplattform.

Wenn Sie mehr über PADS und HyperLynx erfahren möchten, schreiben Sie mich bitte an mircea.slanina@trias-micro.com. Sie können mir auch schreiben, wenn Sie nur über Geschichte sprechen möchten. 😊

 

Anmerkung der Redaktion: Vielen Dank Mircea – für den Geschichtsunterricht sowie für die tolle Organisation des PCB Technology Day 2019.